Samstag, 15. September 2007

Kopfquirl

Mein Geburtstagsgeschenk von Andreas, das Kopfmassagegerät, wurde heute einem Massentest unterzogen. Das Ergebnis: Entweder man hasst es oder man liebt es. Ich würde aber sagen, die meisten haben es eher gehasst. Allerdings haben wir eine prima Zusatzfunktion entdeckt, die auf der Verpackung gar nicht angegeben ist (im Gegensatz zu so abenteuerlichen Dingen wie: "wird ... das Haarwachstum angeregt", "können Sie ihre Persönlichkeit und Energien stimulieren und stärken"): Man kann Kinder damit in den Schlaf massieren. Eigentlich nicht unpraktisch.

Wortkunst

Mangels einer magnetischen Kühlschranktür hängt mein Haiku-Bastelsatz nun an unserer Magnetwand. Heute Abend haben sich Carsten und Rouven mal daran versucht...






Freitag, 14. September 2007

Singende Kinder



Heute fand die zweite Aufführung von "Joseph" statt, einem Kindermusical, bei dem auch Aileen, die 'große' Tochter von Carsten und Michi, mitwirkt. Die Kirche war gut gefüllt, und auch die Anzahl der Chormitglieder zeigte, dass Kirche an sich nicht so out sein kann, wie man immer wieder hört. Man merkte deutlich, dass alle Spaß bei der Sache hatten - selbst die Mitwirkenden an der Grenze zur Pubertät, die offensichtlich nicht sicher waren, ob das, was sie da tun, nun cool ist oder eher nicht, haben sich ordentlich ins Zeug gelegt. Eindeutig ein kurzweiliges Abendprogramm!
- Ach ja, Aileen ist die junge Dame ganz vorne ganz links...

Dienstag, 11. September 2007

Ein Brett und die Folgen

Unserer Küche fehlte nicht nur Farbe, sondern auch ein Einlegeboden in einem Oberschrank. Nicht, dass der vergessen wurde, aber da war halt noch so viel Platz drin...
Bei den Maßen 36,7cm x 28,4cm wollten wir die armen Leuten im Baumarkt nicht überfordern und haben uns lieber einen Original-Einlegeboden vom Hersteller der Küche bestellt.
Es begann dann einige Tage später mit einem DIN A4-Umschlag mit dem Kaufvertrag in zweifacher Ausfertigung. Hmm. Naja, es muss halt alles seine Ordnung haben.
Unterschrieben, in den Rückumschlag gesteckt, in den Briefkasten gestopft und Geld überwiesen.
Das Päckchen kam, der Boden war drin, was fehlte waren... die Möbelträger.
Einen wutschnaubenden Anruf beim Kundendienst später hatten wir die Zusicherung, dass die Dinger SOFORT nachgeliefert würden.
Sie kamen... Recht zügig... Möbelträger für EINEN Einlegeboden... Aber seht selbst:


Montag, 10. September 2007

Happy Birthday to me

Um zwölf gab es schon die ersten Geschenke...


... darunter ein Kopfquirl, ein sehr spannendes Massagegerät, dass mir im Moment aber eher Folter- als Entspannungsinstrument scheint. Die Bezeichnung Orgasmotron ist meiner Ansicht nach doch ein wenig übertrieben! Wohingegen der Engadiner Nusskuchen, den Robert gezaubert hat, zumindest orale Orgasmen ausgelöst hat.
Heute nachmittag waren dann meine und Roberts Eltern zu Kaffee, Kuchen und Schnittchen da, danach war der Gabentisch dann noch einmal voller... hach, habe ichs gut!


Sonntag, 9. September 2007

Mehl



Zählt das als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, wenn Robert mich antatscht, während er mir einen Geburtstagskuchen backt??!

Zöppkesmarkt



Ich hatte die Haare schon höchst neckisch geflochten, um zwecks Kennenlernen einer der örtlichen Hauptfestivitäten im Jahr, dem "Zöppkesmarkt", in Richtung Innenstadt zu pilgern. Da erklärt mir Robert rundheraus, Zöppkes wären gar keine Zöpfe, sondern Küchenmesser! Sowas. Naja. Ich habe die Haare wieder aufgemacht und wir haben uns drei Stunden lang durch "einen der größten Trödelmärkte Nordrhein-Westfalens" gefuttert. Ach ja, und Zeuch gab es auch. Aber wir haben nicht viel erstanden... einen neuen Larpkrug... Schafswollsocken... Duftöl...Duftkugeln für den Kleiderschrank...

Samstag, 8. September 2007

Die Bahn mal wieder

Heute bin ich aus dem Umzugschaos geflüchtet. Dank einer Bahnverspätung habe ich in Hamburg meinen Anschluss verpasst und durfte so eine Stunde in einer viel zu vollen Bahnhofshalle und auf einem sonnenbeschienenen Bahnhofsvorplatz vertrödeln. Ich glaube, Hamburg ist gar keine so hässliche Stadt - wenn man nicht gerade auf seinen Zug wartet und eigentlich viel lieber zuhause wäre.


Freitag, 7. September 2007

Mühlenbarbek



Das ist das Schmuckstück, in dem ich in Zukunft Urlaub im hohen Norden machen darf. Man kann sich entscheiden, ob man eine Stunde zur Nord- oder eine Stunde zur Ostsee fährt.



Man kann sich aber auch einfach in den Garten setzen - der, ähnlich wie der von Michi und Carsten, "Potential" hat (sprich: noch sehr viel Arbeit machen wird). Eigentlich müsste man das Brombeerdickicht unter Naturschutz stellen, da leben Unmengen an Spinnen...



Oder man besucht Tim in seinem äußerst luxuriösen Kinderzimmer (Psst: Der Mammut links hat keine Rückwand, die ist irgendwo verschütt. Aber wofür braucht ein Schubladenschrank auch eine Rückwand?!)



Sehr wenig Umzugsspaß hat die extrem steile Treppe zum Obergeschoss gemacht. Man darf auch nur im Erdgeschoss Alkohol trinken, um die Treppe anschließend trunken hochzukrabbeln - umgekehrt sind schwere Blessuren vorprogrammiert. Aber wenigstens kann man unter ihr standesgemäß einen angehenden Zauberer einquartieren, so man ihn vor der Haustür findet!

Donnerstag, 6. September 2007

Wir warten aufs Christkind...



... ach nein, auf den Umzugswagen. Der diesmal nicht nur fremdchauffiert wird, nein, es kommen auch zwei Umzugsfachberliner mit, die die eigentliche Arbeit machen. Hoffentlich. Wenn sie denn endlich kommen. Angekündigt sind sie für zwischen zwölf und zwei. Wir räumen schon mal optimistisch die ersten Kisten - die sonst auch absolut nirgends mehr hinpassen - auf den Stellplatz vor dem Haus. Und warten. Und warten. Bis um kurz vor drei, da kommt endlich der LKW und alle sind glücklich. Vor allem Tim, der alles aus nächster Nähe überwachen darf...


Mittwoch, 5. September 2007

Pax, Mammut und Markör


Nein, das ist kein altes Foto. Ja, das ist ein auseinandergeschraubter Pax. Diesmal ist es meine Schwester, die mit Mann, Kind und 100 Umzugskartons von Arzbach nach Mühlenbarbek zieht und weil ich so eine tolle Schwester, Schwägerin und Tante bin, zücke ich mal wieder den Akkuschrauber und tue Dinge, auf die ich eigentlich nun wirklich absolut keine Lust mehr habe...

Sonntag, 2. September 2007

Tanzende Mädchen



Ich habe heute das erste Mal seit dem Ende meiner Schulzeit wieder auf einer Bühne gestanden. Und ich habe das erste Mal nicht singend oder schauspielernd, sondern tanzend auf einer Bühne gestanden. Unsere orientalische Tanzgruppe mit dem klangvollen Namen Ghawazee hatte ihre Premiere und wir haben ordentlich Applaus gekriegt.



Schade eigentlich, dass es mein erster und letzter Auftritt mit den Mädels war. Aber jede Woche drei Stunden Autobahn für 1 1/2 Stunden Tanzunterricht ist einfach nicht ökonomisch... Schnüff. Aber wir haben trotzdem ein nettes Gruppenfoto gemacht!


Donnerstag, 30. August 2007

Frisch gestrichen

Unserer Küche fehlt nicht nur ein Fliesenspiegel, es fehlt ihr auch Farbe. Robert hat hartnäckig für Rot plädiert, und da es im Baumarkt unserer Wahl einen kleinen 50 ml Tester gab, habe ich mich bereit erklärt, dem doch-vielleicht-zu-dunklen Ziegelrot eine Chance zu geben.



Sieh da, es hat Gefallen gefunden. Leider war die Abriebfestigkeit dieser hübschen Farbmischung nicht akzeptabel, da nicht vorhanden. Also noch Elefantenhaut drüber gepinselt, und jetzt haben wir eine schicke ziegelrote Küche.



Kommentar meiner Schwester: "ROT darf man eine Küche auf keinen Fall streichen! Da schneidet man sicht ständig!" ... Naja. Zu spät.

Sonntag, 26. August 2007

Zur Kenntnisnahme



Dass schwarze Katzen gemeingefährlich sind, weiß ich spätestens seit Andreas' Erzählungen über Pandora...



... aber wie man einem Auto ansieht, ob es einem Geistlichen gehört, ist mir schleierhaft. Andererseits haben wahrscheinlich alle gottesfürchtigen Bürger, die keine Geistlichen sind, ausreichend Skrupel vor der Besetzung dieses Parkplatzes. Man beachte auch die Hochsicherheitsbefestigung - 16 Schrauben für so ein kleines Schild... wahres Gottvertrauen... ;-)

Noch ein Solinger Dorf



Heute waren wir in Gräfrath. Das ist das Schickimickidorf der Dorfansammlung Solingen, definitiv. In den winzigen Ladenlokalen im Erdgeschoss der denkmalgeschützten Häuschen gibt es wahlweise Kunst, Antiquitäten, Schmuck oder dekorativen Schnickes, den kein Mensch bezahlen möchte. Für das Geld, für das man in Ohligs zwei Essen bekommt, kriegt man hier mit Glück vielleicht eines. Aber ich muss zugeben, dass es eine verdammt hübsche Ecke ist, und ich will gar nicht wissen, was die leerstehende 160 qm Wohnung, in die man durch die Fenster reinschauen konnte (Holzdielen, freilliegende Fachwerkbalken, verschiedene Ebenen), an Miete kosten würde.



An Sehenswürdigkeiten gibt es - außer dem vielgepriesenen historischen Ortskern - noch die sehr deutlich barocke Klosterkirche St. Maria Himmelfahrt, die am Ende vieler steiler Treppen zu finden ist. Ich habe sie mal spontan zu meiner neuen Lieblingskirche erkoren, schließlich befindet sich dort seit 1309 eine wundertätige Katharinenreliquie und daher fand sich hier seit diesem Zeitpunkt ein Zentrum des Katharinenkultes.



Man hätte in Gräfrath theoretisch auch noch das Deutsche Klingenmuseum aufsuchen können. Leider war dort Sommerfest und den damit verbundenen Trubel wollten wir uns nicht zumuten. Aber demnächst gehen wir sicher mal schöne Schwerter, scharfe Messer, alte Scheren und ausgefallenes Besteck angucken.